Verbesserte wirtschaftliche Lage der kleinen und mittleren Unternehmen im Frühjahr 2026
Im zweiten Quartal 2026 verzeichneten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine deutliche Steigerung ihrer Umsätze und Gewinne. Das aktuelle KMU-Barometer des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn dokumentiert diese positive Entwicklung. Trotz der verbesserten Geschäftszahlen zeigen die Unternehmen weiterhin Zurückhaltung bei Investitionen.
Umsatz- und Gewinnentwicklung
Nach einer Verschlechterung der Umsatz- und Gewinnkennzahlen zu Beginn des Jahres 2026 hat sich die wirtschaftliche Situation der KMU im zweiten Quartal sowohl in Deutschland als auch im Euroraum merklich verbessert. Diese Tendenz spiegelt sich in den aktuellen Daten wider.
Investitionsverhalten bleibt zurückhaltend
Im Gegensatz zur Umsatz- und Gewinnentwicklung bleibt die Investitionstätigkeit der KMU auf einem niedrigen Niveau. Die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten werden als wesentlicher Grund für diese vorsichtige Haltung angesehen. Insgesamt zeigt sich, dass die wirtschaftliche Lage der KMU in Deutschland im Vergleich zum Euroraum weiterhin weniger günstig ist.
Methodik und Datenbasis
Die Analyse basiert auf der europaweiten Unternehmensbefragung „Survey on the Access to Finance of Enterprises“ (SAFE), die seit 2009 im Auftrag der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank durchgeführt wird. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IfM Bonn nutzen diese Daten, um regelmäßig die wirtschaftliche Situation und die Herausforderungen von KMU in Deutschland sowie ausgewählten EU-Ländern zu bewerten.
Weiterführende Informationen
- Die Entwicklung des KMU-Barometers kann auf der Webseite des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn eingesehen werden: https://www.ifm-bonn.org/statistiken/kmu-barometer
Grafische Darstellung
Quelle: IfM Bonn


















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