Demografische Studie: Deutschland vor erheblichen regionalen Bevölkerungsschäften bis 2045 – Einladung zur Pressekonferenz!

Demografische Studie: Deutschland vor erheblichen regionalen Bevölkerungsschäften bis 2045 – Einladung zur Pressekonferenz!

Einladung zur Pressekonferenz und Vorstellung der Studie: Demografische Entwicklung in Deutschland

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Stiftung zum fünften Mal eine umfassende Analyse der demografischen Situation in Deutschland durchgeführt. Dabei wurden alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte untersucht. Ein eigens entwickelter Index, basierend auf 26 Indikatoren, bewertet die Regionen hinsichtlich Demografie, Wirtschaft, Bildung und sozialen Rahmenbedingungen. Ergänzt wird die Studie durch eine neue regionale Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2045.

Aktuelle demografische Entwicklungen

Im Jahr 2019 zeigte die letzte Untersuchung des Berlin-Instituts noch ein Bevölkerungswachstum in Deutschland, bedingt durch Zuwanderung und eine erhöhte Geburtenrate. Dennoch waren die grundlegenden demografischen Herausforderungen bereits erkennbar und ungelöst.

Sieben Jahre später manifestieren sich diese Entwicklungen deutlich: Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer gehen in den Ruhestand, während die nachfolgenden Jahrgänge deutlich kleiner ausfallen. Die Geburtenzahlen sinken weiterhin, und die Zuwanderung kann den zunehmenden Sterbeüberschuss nicht mehr vollständig kompensieren.

Regionale Unterschiede in der Bevölkerungsentwicklung

Die demografische Entwicklung verläuft nicht einheitlich über das Bundesgebiet. Einige Regionen werden in den kommenden Jahren erhebliche Bevölkerungs- und Arbeitskräfteverluste verzeichnen, während andere weiterhin wachsen. Innerhalb von Ost- und Westdeutschland sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten vertiefen sich die demografischen und wirtschaftlichen Unterschiede. Die bekannten Ost-West- und Stadt-Land-Divergenzen stellen somit nur einen Teil der komplexen regionalen Entwicklungen dar.

Fragestellungen der Studie

  • Welche Regionen Deutschlands werden bis 2045 wachsen, welche schrumpfen besonders stark?
  • Welche Gebiete sind in der Lage, Menschen und Fachkräfte anzuziehen?
  • Welche Regionen sind am besten auf die zukünftigen demografischen Herausforderungen vorbereitet?

Präsentation der Ergebnisse

Die Studienergebnisse werden vorgestellt von:

  • Catherina Hinz, Direktorin des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung
  • Adrián Carrasco Heiermann und Dr. Frederick Sixtus, Berlin-Institut
  • Manuel Slupina, Leiter des Themenbereichs Stadt & Land bei der Wüstenrot Stiftung

Veranstaltung:
„Die demografische Lage der Nation – Wie zukunftsfähig sind Deutschlands Regionen im Strukturwandel?“

Termin: Dienstag, 6. Oktober 2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
Ort: taz Kantine, Friedrichstraße 21, 10969 Berlin

Im Anschluss an die Präsentation stehen die Referierenden für Interviews zur Verfügung. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an Till Wachsmuth unter info@berlin-institut.org.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist bis zum 5. Oktober 2026 über das Anmeldeformular auf der Website des Berlin-Instituts erforderlich: https://www.berlin-institut.org/presse/pressekonferenz

Die Veranstaltung wird zusätzlich per Livestream übertragen. Den Zugangslink erhalten angemeldete Teilnehmer einen Tag vor der Pressekonferenz.

2 thoughts on “Demografische Studie: Deutschland vor erheblichen regionalen Bevölkerungsschäften bis 2045 – Einladung zur Pressekonferenz!

  1. Offener Brief:

    Die demografischen Herausforderungen Deutschlands sind alarmierend. Es ist essenziell, dass Politik und Gesellschaft jetzt handeln, um Regionen mit Bevölkerungsverlusten gezielt zu unterstützen.

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