Studie „Kirche und Künstliche Intelligenz“: Ausführliche Ergebnisse der DiRK 2026 in epd-Dokumentation veröffentlicht
Detmold / Köln / Frankfurt a. M., 13. Oktober 2026 – Die Verbreitung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) hat mittlerweile breite gesellschaftliche Akzeptanz gefunden. Dennoch stellt der damit verbundene Wandel insbesondere im kirchlichen Umfeld weiterhin eine Herausforderung dar. Dieses Fazit zieht die zweite VRK/Macromedia-Studie „Digitalisierung im Raum der Kirchen“ (DiRK 2026). Die umfassende Darstellung der Befragungsergebnisse von mehr als 7.000 Kirchenmitgliedern und Mitarbeitenden wurde am 13. Oktober 2026 in der epd-Dokumentation Nr. 42/2006 als Sonderheft mit dem Titel „Digitalisierung und KI ohne Kompass?“ veröffentlicht.
Forschungsprojekt und zentrale Erkenntnisse
Unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Sievert von der Macromedia University of Applied Sciences liefert die Studie ein detailliertes empirisches Bild der Digitalisierung im kirchlichen Kontext. Prof. Sievert betont: „Die Daten zeigen klar, dass generative KI-Technologien in der Kirche angekommen sind, jedoch fehlen bislang eine strategische Verankerung und gezielte Qualifizierungsmaßnahmen.“ Jürgen Stobbe, Vorstandssprecher des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK), hebt die ethische Dimension hervor: „Es geht nicht mehr nur um die Nutzung digitaler Kanäle, sondern darum, wie diese technologische Realität verantwortungsvoll und sinnorientiert gestaltet werden kann, um Menschlichkeit im KI-Zeitalter zu bewahren.“
Inhaltliche Gliederung der Dokumentation
- Einführung in den Forschungsstand und methodische Grundlagen
- Übergeordnete Befunde zu Mediennutzung, beruflicher Digitalisierung in der Kirche sowie privater Online-Nutzung für religiöse Themen
- Analyse der Potenziale und Grenzen digitaler Seelsorge
- Detaillierte Auswertungen differenziert nach Altersgruppen, Konfessionen und Berufsgruppen (z. B. Pfarrpersonen, Verwaltungsmitarbeitende)
- Abschließende sieben Thesen mit Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige, hybrid ausgerichtete Kirche
Bezugsmöglichkeiten und Vorstellung
Die epd-Dokumentation Nr. 42 ist zum Preis von 7,30 Euro über die epd-Zentralredaktion (doku@epd.de) erhältlich. Zusätzlich stellt der VRK ein begrenztes Kontingent kostenfrei zur Verfügung, solange der Vorrat reicht (bestellbar via marketing@vrk.de). Die erstmalige Präsentation findet im Rahmen einer Veranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland, des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) sowie der Macromedia University in Köln statt. Thema des Abends ist „Was können Kirche und NPOs auf Social Media (noch) bewegen?“
Weiterführende Informationen
Über die beteiligten Institutionen
Macromedia University of Applied Sciences: Eine führende private Hochschule in Deutschland mit Schwerpunkten in Medien, Management, Kommunikation und digitaler Transformation. Die Universität legt Wert auf praxisnahe Ausbildung zur Vorbereitung auf die digitale Arbeitswelt.
Versicherer im Raum der Kirchen (VRK): Mit Sitz in Detmold ist der VRK seit über 100 Jahren ein spezialisierter Partner für Versicherungen im kirchlichen und sozialen Bereich. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Absicherungslösungen für Mitarbeitende und Institutionen von Kirchen, Diakonie und Caritas.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr. Holger Sievert, Macromedia University of Applied Sciences




















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