„Pflegekräfteabwanderung gefährdet Lebenserwartung der Bevölkerung“

„Pflegekräfteabwanderung gefährdet Lebenserwartung der Bevölkerung“
Eine repräsentative Studie des ZEW Mannheim und des ifo Instituts beschäftigt sich mit den Folgen der Abwanderung von Pflegekräften ins Ausland und untersucht in der Grenzregion zur Schweiz die Auswirkungen auf die Sterblichkeit von Patientinnen und Patienten. Diese stieg in den grenznahen Krankenhäusern um fünf Prozent, was wiederum den Anstieg der Lebenserwartung in der Region bremste. Im Jahr 2011 begannen viele in Grenznähe lebende deutsche Pflegekräfte, in der Schweiz zu arbeiten. Dies führte zu zwölf Prozent weniger Pflegekräften in grenznahen deutschen Krankenhäusern und damit zu einer schlechteren Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten.

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