Seit dem Jahr 2021 leitet Markus Meßmer eine Forschungsgruppe am Zentrum für Digitalisierung in Mobilitätssystemen (ZDM) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg. Der Fokus seiner Forschung liegt auf der Steigerung der Auslastung von Lkw im Bereich der Transportlogistik. Meßmers Doktorarbeit ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie an der DHBW praxisnahe und transferorientierte Forschung betrieben wird.
Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie spielt eine zentrale Rolle in Meßmers Forschung. Insgesamt zehn Unternehmen haben ihn bei seiner Arbeit tatkräftig unterstützt, indem sie wertvolle Daten und Fachwissen zur Verfügung stellten und die Ergebnisse in der Praxis erproben halfen. Diese Kooperation verdeutlicht den praxisnahen Ansatz der DHBW, der es ermöglicht, theoretische Erkenntnisse direkt in die Anwendung zu überführen.
Ein bedeutendes Resultat dieser Forschung ist die Patentanmeldung der DHBW zur Optimierung der Bedarfsauslastung von Frachten. Diese Innovation hat das Potenzial, die Effizienz im Transportwesen erheblich zu steigern, indem sie hilft, Leerfahrten zu reduzieren und die Auslastung der Fahrzeuge zu maximieren. Durch die Anwendung intelligenter Algorithmen und datengetriebener Ansätze wird es möglich, die Routenplanung und die Frachtvergabe besser zu steuern, was sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile mit sich bringt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt von Meßmers Arbeit ist die Förderung unternehmerischen Denkens unter den Studierenden. Auf der Grundlage seiner Forschungsergebnisse haben zwei Absolventen der DHBW ein eigenes Start-up gegründet, das den Namen deepmatics trägt. Dieses Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Lösungen zur Optimierung der Logistikprozesse spezialisiert und freut sich bereits über erste Aufträge. Dies zeigt, wie Hochschulforschung nicht nur zur Wissensgenerierung beiträgt, sondern auch zur Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten und Arbeitsplätze.
Die Herausforderungen im Bereich der Transportlogistik sind vielschichtig und erfordern innovative Ansätze zur Problemlösung. Die Notwendigkeit, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Umweltbelastung zu minimieren, ist größer denn je. In diesem Kontext ist Meßmers Forschung von hoher Relevanz. Die Ergebnisse seiner Arbeit könnten dazu beitragen, den CO2-Ausstoß im Transportsektor zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern.
Die duale Ausbildung und die enge Verzahnung von Theorie und Praxis an der DHBW Ravensburg bilden die Grundlage für solche erfolgreichen Projekte. Studierende profitieren von der Möglichkeit, an realen Herausforderungen zu arbeiten und ihre theoretischen Kenntnisse in praktischen Anwendungen zu erproben. Dies fördert nicht nur ihre berufliche Entwicklung, sondern auch die Innovationskraft der Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeiten.
Meßmers Ansatz zur Forschung ist ein Paradebeispiel für die Notwendigkeit, akademische Erkenntnisse auf die Bedürfnisse der Industrie abzustimmen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen wird sichergestellt, dass die entwickelten Lösungen nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch praktisch umsetzbar sind. Die positive Resonanz auf seine Arbeit und die Gründung eines Start-ups aus den Forschungsergebnissen sind klare Indikatoren dafür, dass der Weg, den Meßmer eingeschlagen hat, fruchtbar ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Markus Meßmers Engagement am Zentrum für Digitalisierung in Mobilitätssystemen an der DHBW Ravensburg einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Transportlogistik leistet. Seine Forschung zur Auslastungserhöhung von Lkw zeigt, wie durch die Kombination von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung echte Veränderungen in der Branche herbeigeführt werden können. Die Erfolge seiner Doktorarbeit und die Gründung von deepmatics sind inspirierende Beispiele für die Möglichkeiten, die sich aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Industrie ergeben.




















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